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Bayerns Wirtschaftsministerin Aigner zu den bayerischen Exportzahlen 2016

24.02.2017



Bayernstand bei einer Handelsmesse - www.bayern-international.de

Bayern hat im vergangenen Jahr mehr ins Ausland exportiert als jemals zuvor und damit erneut einen Exportrekord aufgestellt. Der Wert der Ausfuhren stieg im Vergleich zu 2015 auf knapp 183 Mrd. Euro, was einer Zunahme um 2,5% entspricht. Auch die Importe haben mit knapp 166 Mrd. Euro einen Rekordwert erreicht, was gegenüber 2015 einem Plus von 2,8% entspricht. Der Exportüberschuss Bayerns ging damit gegenüber 2015 leicht zurück auf rund 16,8 Mrd. Euro.

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner sieht in der Exportstärke der bayerischen Wirtschaft einen Beleg für deren Wettbewerbsfähigkeit: „Der erneute Exportrekord ist ein klarer Beleg für die hohe Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Unternehmen.“ Vor dem Hintergrund der zunehmenden Kritik am deutschen Exportüberschuss betont Aigner: „Internationale Handelsbeziehungen entstehen freiwillig, weil beide Seiten davon profitieren.“ Wer viel exportiere, sei auf den Weltmärkten konkurrenzfähig und könne so den Beschäftigten zukunftssichere Arbeitsplätze bieten.

Dennoch hält Aigner es für notwendig, auch stärker im Inland zu investieren. „Wir müssen endlich dafür sorgen, dass mehr gespartes Kapital in Deutschland investiert wird.“ Bayern fordere seit Langem, die Rahmenbedingungen für private Investitionen zu verbessern: „Wir brauchen endlich verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten und eine steuerliche Förderung von Forschungsausgaben.“ Auch Anreize für die energetische Gebäudesanierung würden mehr Investitionen in Deutschland auslösen. Es sei bedauerlich, dass die SPD dies im Bundesrat verhindert habe.

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