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Die Europäische Metropolregion Nürnberg ist offizieller Hub der Initiative ‚Digital Hub‘ der Digitalen Strategie 2025 des Bundeswirtschaftsministeriums

21.04.2017



MÜNCHEN  Die Europäische Metropolregion Nürnberg (EMN) e.V. ist offizieller Hub der Initiative ‚Digital Hub‘ der Digitalen Strategie 2025 des Bundeswirtschaftsministeriums. Das hat Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries am 21. April 2017 bekanntgegeben. Wirtschafts- und Digitalisierungsministerin Ilse Aigner: „Ich gratuliere der Metropolregion Nürnberg/Erlangen und dem Medical Valley EMN e.V. für die erfolgreiche Bewerbung. Mit dem Thema E-Health haben wir in Bayern bereits zum zweiten Mal den Zuschlag für ein ‚Digital Hub‘ erhalten. Das zeigt: Der Freistaat verfügt über eine hervorragende Infrastruktur im Bereich Digitalisierung und das in unterschiedlichen Branchen.“ Bereits im November war München im Bereich Mobility als „Digital Hub“ ausgewählt worden.

Die Metropolregion Nürnberg/Erlangen bietet ideale Rahmenbedingungen für den E-Health Hub. Neben etablierten (Welt-) Marktführern der Gesundheitswirtschaft sind im Medical Valley viele wachsende Start-Ups und Spin-Offs aus hochspezialisierten Forschungseinrichtungen beheimatet. Mit dem Medical Valley EMN e.V. steht zudem ein hochprofessionelles Hub-Management zur Verfügung. Der Medical Valley EMN e.V. bündelt über 200 Mitglieder aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheitsversorgung, Netzwerken und Politik und verfügt über umfangreiche Erfahrung im Bereich Digital Health, etwa durch die Koordination der ‚Modellregion digitale Gesundheitswirtschaft Franken‘. Darüber hinaus ist der Medical Valley EMN e.V. Koordinator der Themenplattform ‚Digitale Gesundheit/Medizin‘ am Zentrum Digitalisierung.Bayern. Aigner: „Im Zentrum Digitalisierung.Bayern führen wir unsere Digitalisierungskompetenzen zusammen. Mit der Wahl von Nürnberg/Erlangen als E-Health Hub wird der digitalen Transformation im Bereich Gesundheit/Medizin zusätzlicher Schub verliehen.“

Im Rahmen der Initiative ‚Digital Hub‘ entstehen deutschlandweit zwölf regionale Zentren – sogenannte Hubs. Als Zusammenschluss von Start-ups, Wissenschaft, Mittelstand, Industrie und Verwaltung sollen sie zu Zentren der digitalen Transformation mit internationaler Strahlkraft werden. „Das Medical Valley ist bereits heute international optimal vernetzt“, so die Wirtschaftsministerin.

Ein weiteres Augenmerk der Initiative ‚Digital Hub‘ ist die Unterstützung von Kooperationen zwischen Gründern und etablierten Unternehmen. Aigner sieht auch hier Bayern bestens aufgestellt: „Im Rahmen der Initiative Gründerland Bayern fördern wir eine enge Kooperation von Start-ups und Gründern mit etablierten Unternehmen. Der Austausch von Ideen, Technologien und neuen Konzepten ist für beide Seiten gewinnbringend. Von Anfang an haben wir dabei konsequent auf eine enge Verzahnung mit unserer Digitalisierungsstrategie Bayern Digital gesetzt. Dieser Ansatz wird durch den neuen Hub weiter gestärkt und setzt zusätzliche kreative unternehmerische Kräfte im Freistaat frei“.

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