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Industriebericht Bayern 2017 : Aigner: "Die bayerische Industrie bleibt auf Wachstumskurs"

11.08.2017



(c) invest-in-bavaria.com

MÜNCHEN |  Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner legt den jährlichen Industriebericht Bayern vor. Dazu erklärt die Ministerin:

„Die bayerische Industrie ist weiterhin auf Erfolgskurs und damit ein Wachstumstreiber der bayerischen Wirtschaft. Betriebe, Beschäftigte und  Umsatz – überall können wir Zuwächse verzeichnen. Die durchschnittlichen Bruttoentgelte stiegen erneut auf jetzt über 50.500 Euro. Die Erfolge der Unternehmen kommen also bei den Arbeitnehmern an.“

Mit einem Anstieg von 2,1 % bei den Beschäftigten und 2,0 % beim Umsatz lag Bayern deutlich über dem gesamtdeutschen Ergebnis (Umsatz + 0,6 % und Beschäftigte + 0,8 %).

Aigner: „Damit konnten die guten Zahlen von 2015 nochmals gesteigert werden. Mehr als 1,27 Millionen Beschäftigte waren 2016 in knapp 7.500 Industriebetrieben tätig – das ist jeder fünfte Erwerbstätige in Bayern.“

In allen Regierungsbezirken war die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen positiv. In der Oberpfalz (6,5%), in Mittelfranken (3,5%), Unterfranken (3.0%) und Oberfranken (2,6%) stieg der Umsatz überdurchschnittlich an.

Die bayerische Exportquote blieb im Vergleich zum Vorjahr stabil, absolut gesehen stiegen die Auslandsumsätze jedoch um 3,8 Milliarden Euro. Die USA lagen 2016 weiterhin auf Platz 1 bei den bayerischen Ausfuhren.

„Gerade angesichts der protektionistischen Tendenzen in den USA und den noch schwer einschätzbaren Auswirkungen des Brexits, werden wir verstärkt bayerische Unternehmen – und hier vor allem den Mittelstand – auf dem Weg in neue Märkte unterstützen“, so Aigner.

2016 war der Auftragseingang um 4 % gestiegen. Ein Umsatzplus von knapp 4 % und eine Steigerung von etwa 5 % bei den Aufträgen im ersten Halbjahr lassen schon jetzt ein gutes Ergebnis für 2017 erwarten.

Qualität setzt sich durch. Deswegen bin ich sehr zuversichtlich, was die weitere Entwicklung angeht. Bayerns Industrieunternehmen erwirtschaften seit Jahren hervorragende Zahlen, und wir unterstützen sie mit den passenden Rahmenbedingungen dabei.“

Quelle StMWi