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Bayerns Wirtschaftsminister Pschierer gibt Jahrespressekonferenz 2018 - Stand der bayerische Wirtschaft ist besser als je

28.03.2018



BIP Wachstum von 1997 bis 2007: +50% für Bayern (in blau), Vorreiter aller deutschen Länder | (c) StMWi

MÜNCHEN   Zur Jahrespressekonferenz 2018 kann der neue bayerische Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer ein positives Bild der wirtschaftlichen Lage Bayerns präsentieren. „Im Jahr 2017 ist das bayerische BIP um 2,8 Prozent gewachsen. Damit ist der Freistaat wieder Spitzenreiter unter den deutschen Flächenländern, das Wachstum im Freistaat liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 2,2 Prozent“, so Pschierer.

Der Wirtschaftsminister hebt besonders die langfristig positive Entwicklung hervor.

„Das bayerische Wirtschaftswachstum hat in den letzten 20 Jahren knapp 50 Prozent betragen. Kein anderes Bundesland ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten so dynamisch gewachsen“, so der Wirtschaftsminister.

Angesichts der aktuell günstigen Konjunkturdaten für 2018 erwartet Pschierer für das laufende Jahr ein Wachstum von 2,5 bis 3 Prozent.

Der Minister betont: „Mir ist besonders wichtig, dass das Wachstum bei den Menschen ankommt. Die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt zeigt, dass wir damit Erfolg haben: Mit 5,46 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Jahresdurchschnitt 2017 hat Bayern den höchsten Stand aller Zeiten erreicht – und damit Vollbeschäftigung in 52 der insgesamt 96 Landkreise und kreisfreien Städte.“ Entscheidend für Pschierer ist dabei, dass der Aufschwung in allen Landesteilen ankommt: „Die Spreizung der Arbeitslosenquoten in den sieben Regierungsbezirken liegt bei nur noch 1 Prozentpunkt.  Mein Ziel bis 2020 ist Vollbeschäftigung in allen bayerischen Regierungsbezirken“.

Als Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort nennt Pschierer die Globalisierung, Digitalisierung, den demographischen Wandel und die Urbanisierung: „Dafür müssen wir die passenden Antworten finden."

Als Schwerpunkte seiner Amtszeit sieht der Wirtschaftsminister die Bereiche Struktur- und Ansiedlungspolitik, den Fachkräftemangel, die Unterstützung von Gründern sowie den Tourismus. Pschierer: „Der Fachkräftebedarf ist ein Riesenthema, das ich gemeinsam mit Vertretern der bayerischen Wirtschaft angehen werde. Im Rahmen einer Neuausrichtung der Standort- und Ansiedlungspolitik werde ich die Ansiedlungsagentur ‚Invest in Bavaria‘ stärken und einen Schwerpunkt unserer Standortwerbung auf die ländlichen Regionen legen. Und ich werde die Rahmenbedingungen für unsere Gründer weiter verbessern, etwa  durch einen Bürokratiecheck sowie Verbesserungen bei den Finanzierungsmöglichkeiten. Der Bedeutung des Tourismus in Bayern werde ich durch die Bildung einer Einrichtung einer eigenen Tourismusabteilung in meinem Ministerium sowie die Errichtung eines Tourismuskompetenzzentrums gerecht werden.“

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