


Allianz Bayern Innovativ: Bayerns Clusterpolitik
Die Allianz Bayern Innovativ ist ein neues Element der Modernisierungsstrategie der Bayerischen Staatsregierung zum Ausbau des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Bayern, die konsequent auf der bayerischen High-Tech-Offensive aufbaut. Im Rahmen der Cluster-Offensive -der ersten Säule der Allianz Bayern Innovativ - soll in 19 für die bayerische Wirtschaft besonders bedeutenden Branchen und Kompetenzfeldern eine landesweite Netzwerkbildung zwischen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, aber auch Dienstleistern und Kapitalgebern weiter intensiviert werden. Flankiert wird die erste Säule Cluster-Offensive durch eine zweite Säule der Allianz Bayern Innovativ, mit der die vorhandenen Entwicklungspotentiale der Regionen über Branchengrenzen hinweg unterstützt und gestärkt werden sollen.
Chance für Unternehmen: Bayerische Clusterkompetenz
Die 19 Cluster weisen bereits heute ein erhebliches Maß an Kompetenzen auf:
• Durchgängigkeit der Wertschöpfungsketten
• Umfeld aus wichtigen Anwenderbranchen
• Effizienz und Anwendungsorientierung in der Forschung
• Verfügbarkeit hoch qualifizierter Mitarbeiter
Die bayerische Cluster-Offensive knüpft mit ihren Aktivitäten an diese Fähigkeiten an und fördert die Netzwerkbildung zwischen beteiligten Unternehmen untereinander sowie zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen als Grundlage für die Entwicklung neuer Produkte und Produktionsverfahren und für die Positionierung der Unternehmen auf Wachstumsmärkten.
Gesteuerte Synergie: Clustermanagement
Als Motoren des Clusterprozesses bauen die einzelnen Clustersprecher zusammen mit dem Clustermanagement gezielt Kooperationsplattformen auf. Hauptaufgaben dieser Plattformen sind der Aufbau und die Pflege eines Kontaktnetzes zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verbänden, Kapitalgebern, Förderinstitutionen, Beratern und anderen Akteuren des jeweiligen Clusters.
Das jeweilige Clustermanagement ist bayernweit Ansprechpartner für die bestehenden Clusternetzwerke. Es wirkt bei der Durchführung von Veranstaltungen mit, treibt die thematische Profilbildung und Potentialentwicklung voran und zeigt neue Anwendungsfelder und Projekte auf, deren Umsetzung dann Entscheidung und Aufgabe der Clusterunternehmen ist.
Mit Bayern zur Spitze: Innovationspolitik mit unternehmerischer Leidenschaft
Seit den 60er Jahren hat die Bayerische Staatsregierung die
Forschungsinfrastruktur systematisch ausgebaut. Bayern bietet heute mit 11 Universitäten, 17 Fachhochschulen, 11 Max-Planck-Instituten, neun Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft und den drei Großforschungseinrichtungen eine exzellente Forschungslandschaft. Im letzten Jahrzehnt hat die Staatsregierung mit der Offensive Zukunft Bayern und der High-Tech-Offensive die Innovationskraft in wichtigen Branchen und zukunftsträchtigen Technologiefeldern wesentlich gestärkt. In Verbindung mit einer umfassenden Palette an Förderinstrumenten für Forschungs- und Entwicklungsprojekte ist Bayern heute einer der attraktivsten und leistungsfähigsten Technologiestandorte in Europa:
• Mit einer Investitionsquote von rund 15 Prozent im Staatshaushalt ist Bayern das investitionsstärkste Flächenland im alten Bundesgebiet.
• Rund drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts werden in Bayern in Forschung und Technologie investiert. Damit liegt Bayern erheblich über dem Bundesdurchschnitt und nimmt innerhalb Europas eine Spitzenstellung ein.
• Mehr als ein Viertel (etwa 28,3 Prozent) aller Patentanmeldungen in Deutschland entfielen 2005 auf Bayern - mehr als auf jedes andere Bundesland. Mit 110 Patentanmeldungen je 100.000 Einwohner überflügelt der Freistaat den Bundeswert (59) bei weitem.