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Schwerpunktfelder
Energietechnik

In Bayern

Mit mehr als 105.000 Beschäftigten in rund 450 Unternehmen ist Bayern ein wichtiger Standort für die Herstellung von Industrieanlagen im Bereich der Stromerzeugung und -Verteilung. Wichtig ist vor allem die Produktion von elektrischen Motoren, Generatoren und Transformatoren. Bayern ist auch bei erneuerbaren Energien führend: bei Windkraft und bei Geothermie, aber besonders bei Sonnenenergie. Bayern produziert heute schon ungefähr die Hälfte der gesamtdeutschen Stromes aus Sonnenenergie. Bayerische Unternehmen der Siliziumproduktion und der Fertigung von Solarzellen zählen zu den Weltmarktführern.
 
Die wichtigsten Energieerzeuger in Bayern sind Siemens Power Generation, MTU, Alstom Power Energy, Areva NP, Linde, sowie Kraftanlagen München.
 

 

In Québec

Québec allein verfügt über 3% der Weltwasserreserven und ist Vorreiter im Bereich der Stromerzeugung aus Wasserkraft. Das Staatsunternehmen Hydro-Québec ist der weltweit größte Hersteller von Elektrizität aus Wasserkraft und Kanadas wichtigster Stromerzeuger. Geringe Stromkosten und die Tatsache, dass Elektrizität nahezu ausschließlich aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, sind ein wichtiger Standortfaktor. Die Nachfrage wird zu über 90% mit Wasserkraft gedeckt. Hydro-Québec produziert in seinen 58 Wasser- und vier Wärmekraftwerken, seinem Atomkraftwerk, sowie seinem Windanlagenpark jährlich 165 TWh an elektrischer Energie.
Klimaschutz und Energieeffizienz gehören zu den Top-Prioritäten der Québecer Regierung: Im Bereich der Industrie wird die Energieeinsparung durch die AEE (Agence de l'Efficacité énergétique - Staatsbüro für Energieeffizienz) gefördert; auch erneuerbare Energien, wie die Windkraft, werden unterstützt.
 
Große in Québec ansässige Unternehmen sind Hydro-Québec, Rio Tinto Alcan (größter industrieller Verbraucher von Wasserkraft in Québec), CANMET, SNC Lavalin, Biothermica, Boralex, Brookfield Renewable Power, Innergex, Voith Hydro.
 
Mehr unter: Hydro-Québec

 

In Alberta

Alberta ist Kanadas größter Erdöl- und Erdgaserzeuger und verzeichnet jährlich Investitionen in einer Größenordnung von 20-30 Milliarden Dollar im Bereich der Ölsände. Der Energiesektor trägt zu einem Viertel zum BIP Albertas bei, stellt 70% der Exporte sowie 35% der Staatseinkommen dar. 275.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze sind duch diesen Sektor entstanden. Die Regierung Albertas investiert jährlich fast $30 Mio. in Forschung und Entwicklung mit Fokus auf Energietechnik und Umweltförderung. Die bekannten Ölreserven Albertas werden als die zweitgrößten nach den Reserven Saudi Arabiens eingeschätzt. Die Förderbedingungen sind aber ungleich schwieriger, da das Erdöl in den Ölsänden gebunden ist und erst aufwendig getrennt werden muss. Für bayerische Unternehmen gibt es gute Geschäftschancen, u.a. in den Geschäftsfeldern Maschinenbau, Anlagenbau, Ausrüstungsinvestitionen und Umwelttechnologien.
 
Unter den wichtigsten Firmen in Alberta befinden sich Encana Corp., Canadian Natural Ressources, Husky Energy Inc., Cenovus Energy, Talisman Energy Inc., Enbridge Inc., Bantrel Co., Syncrude Canada Ltd., Suncor Energy Inc.