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Forschung und Technologie
Schwerpunkte

Bayern-Québec: Neurologie und Demenz

Die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet besteht bereits seit Mai 2008. Sie ist das sichtbare Ergebnis eines mehrmonatigen Austauschs zwischen Forschern beider Seiten und dient als Plattform für Wissensaustausch bezüglich Diagnostik und Behandlung neurokognitiver Störungen bei Demenzkranken sowie zum Austausch von Arbeitsmethoden. Vor allem entwickeln die Teilnehmer gemeinsam Arbeits- und Diagnostikwerkzeuge, von neuropsychologischen Tests bis hin zu Prozessen diagnostischer Bildgebung.

Der erste Workshop Bayern-Québec im Bereich Neurologie und Demenz wurde 2008 in Bayern veranstaltet und versammelte zahlreiche Forscher, Doktoranden und Postdoktoranden rund um die Themen Demenz und Sprache. Der zweite Workshop fand Juni 2009 in Montréal statt, dieses Mal zum Thema kognitive Plastizität.

Forscher, Studenten und Akademiker beider Seiten nahmen an den Arbeitsgruppen teil und initiierten gemeinsame Forschungsthemen für die kommenden Jahre. Es wurde vereinbart, eine gemeinsame Forschungs- und Mittelbeantragungsstrategie u.a. im Rahmen des siebten Rahmenprogramms der EU zu etablieren. Das erste europäische Projekt startete am 1. Mai 2010 unter dem Nahmen EMINA.

Bayern-Alberta: "Innovationsgutscheine"

Um die Aktivitäten von kleinen Unternehmen und Handwerksbetrieben bei Forschung und Technologie zu unterstützen, hat die Bayerische Staatsregierung im Juni 2009 das Programm « Innovationsgutscheine für kleine Unternehmen / Handwerksbetriebe » gestartet. Mit einem jährlichen Budget von zwei Mio. Euro fördert es die Planung, Entwicklung und Umsetzung neuer Produkte und Dienstleistungen. Dabei können Unternehmen Unterstützung am weltweiten Forschungs- und Technologiemarkt einkaufen. Auf der Basis der Gegenseitigkeit unterstützt die Regierung von Alberta dieses Programm. Dadurch können Unternehmen und Forschungseinrichtungen beider Regionen vom Wissens- und Technologietransfer profitieren und Partner aus dem jeweilig anderen Land als Projektpartner ins Boot holen.

Das Münchener Unternehmen Language Tools GmbH war 2009 der erste Nutzer des Programms: Im Rahmen des Projekts wurde eine Kooperation mit dem Alberta Ingenuity Center for Machine Learning (AICML) aus Edmonton aufgebaut.

Bayerische und albertanische Forscher und Unternehmer arbeiten bereits an zahlreichen gemeinsamen Forschungsprojekten. Weitere Kooperationsanfragen aus beiden Regionen liegender Bayerischen Forschungsallianz GmbH vor, die die Prüfung und Abwicklung übernimmt, sowie Bayern als Innovations- und Forschungsstandort bewirbt.